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Mail-Domain statt Freemailer – ein Ausweg aus der Werbefalle

Lesenswerter großer Aufreger mit imposanter Kommentarliste (14:20 675 Kommentare, +100 um 15:20) auf heise.de: „Seitenmanipulierende Add-ons“: United Internet startet Kampagne gegen Adblocker“

Es geht darum, dass sich Freemailer wie Web.de und GMX mit List und Tücke gegen Werbeblocker wehren, z. B. gegen den umstrittenen Adblock+ in Firefox.

Die Diskussion berührt aber eine ganz andere Frage:
Warum werden überhaupt gmx, web.de  und andere Freemailer wie auch t-online, hotmail usw. verwendet? Ich bin ratlos und freue mich auf Hinweise per Kommentar.

Die Lösung: eigen Domain zur Mailnutzung

  • werbefrei
  • i. d. R. mit hochwertigem  Viren- und Spamfilter
  • bis zu 5 GB Mailspace
  • benutzbar per E-Mail-Programm (Thunderbird, Exchange, Outlook) und per Browser
  • Datenübertragung authentifiziert und verschlüsselt per SSL
  • erweiterbar um Kalender, Adressbücher, Synchronisation
  • PGP / GPG integrierbar

Kosten z. B. pro Jahr

Berücksichtigt wurden die Kosten im ersten Jahr z. T. mit Einrichtungsgebühr/Rabatten und Folgejahre:

Empfehlung insbesondere wegen hervorragenden Serviceverhaltens, Sicherheit und Flexibilität der Features: Domainfactory.

Rat und Tat

Sollte bei Buchung und Einrichtung einer eigenen Domain zur Mail-Nutzung Unterstützung erforderlich sein, steht der Autor gern mit Rat und Tat zur Verfügung.

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WebBuilder: Hosteurope mit neuem Homepagebaukasten

Hosteurope (Köln) ist mit einem neuen Redaktionssystem Webbuilder auf dem Markt.

Die Aussage: „Denn mit unserem neuen WebBuilder wird jeder zum Web-Profi!“ ist recht optimistisch. Es handelt sich um ein komplexeres System, dass ordentliche Einarbeitung und Grundkenntnisse erfordert, sowie Expertenwissen bei Planung und Konzeption einer Internetseite – bevor jemand in die Tasten haut!

Dennoch zeigt ein erster Test, dass hier ein vielversprechendes Werkzeug angeboten wird, das – trotz deutlich höherer Preise gegenüber ähnlichen Angeboten z. B. von Strato, 1&1   – gute Chancen haben wird.

Einige Highlights:

  •  30 Basis-Vorlagen, die individuell angepasst werden können
  • Texte, Bilder und Multimedia-Dateien einfügen
  • Google Maps- und Social Media-Einbindungen
  • Formulargenerator

Die Basisversion mit limitierter Anzahl von 10 Seiten gibt es ab 5,99/Monat. Sie ist eher für Visitenkarten mit knapper Darstellung des Angebotes, Kontakt, Anfahrt usw. geeignet.

Die Pro-Version kostet monatlich 12,99 € und beinhaltet u. a.:

  • Social Media-Widgets
  • Video-Einbindung
  • Formular-Funktionen
  • Suchfunktion
  • Automatischer Sitemap
  • Editierbarem HTML- und CSS-Code
  • Integration von Google Analytics
  • Funktionen zur Suchmaschinenoptimierung

Mit der Anpassung von Html und CSS wird der Webbuilder sogar für kleine Agenturen interessant, die Ihren Kunden eine kompakte und unabhängige Lösung anbieten möchten, ohne großen Aufwand für das Setup eigener Systeme betreiben zu wollen.

Besonders zu loben ist der 30-Tage-Gratistest mit Negativoption. D. h. sie müssen sich nicht um Kündigung bemühen, wenn Ihnen das Angebot nicht zusagt.

Unschön ist, dass bei der Produktbeschreibung zusätzliche Kosten für die Domain unerwähnt bleiben.

Alternativen nach derzeitigem Kenntnisstand:

  • Wer die aktuellen Nachrichten automatisch auf der Startseite mag und eher auf die Basisversion setzen würde, ist mit tumblr.com bestens bedient (0 € inkl. Domain-Mapping)
  • Den Funktionumfang einer Pro-Version wird man z. B. bei wordpress com finden
    – 0 € zzg. 12 $/Jahr für Domain-Mapping,
    – zzg. 30 $/Jahr für individuelle Anpassung html + CSS

Rat und Tat:

  • Planen Sie eine neue Internetseite?
  • Wollen Sie sich von einer alten „handgestrickten“ Version verabschieden und denken über einen Neustart nach?

Dann unterstütze ich gern bei den ersten Schritten: Konzeption + Planung. Je nach Anforderung ermitteln wir dann anschließend das geeignete System und den geeigneten Provider, bevor es an die Umsetzung geht.

Wenn Sie so eine Vorgehensweise bevorzugen, stehe ich für Rückfragen gern zur Verfügung.

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Wordpress

Tumblr schlägt WordPress?

Im Online-„Blätterwald“ rauscht es gewaltig: Tumblr überholt WordPress anscheinend nicht nur bei der Anzahl der damit betriebenen Websites, sondern auch mit der Aktivität der Community.

Bei den o. g. Systemen handelt es sich um Online-Redaktionssysteme (Content Management System CMS), die vornehmlich für Blogs, also aktuelle Nachrichten verwendet werden.

Der Erfolg ist leicht erklärt: Tumblr ist einfach und schnell. Eine Test-Seite wie online-basics.de ist in einer knappen Stunde erstellt. Die Verknüpfung mit sozialen Netzwerken mit einem Klick erledigt.

Besonders beliebt ist Tumblr in Kunst und Kultur. Aber auch für Kleinunternehmen und Existenzgründer ist das System empfehlenswert, weil nicht nur aktuelle Nachrichten geschrieben und verbreitet, sondern auch „Seiten“ (Über uns, Leistungsverzeichnis …) erstellt werden können.

Dies kann zunächst „im Stillen“ erfolgen, mit einer Subdomain xxx.tumblr.com und ohne dass Suchmaschinen indizieren. Nach Fertigstellung kann eine Domain  – wie hier – per Änderung des „A-Records“ mit dem Projekt verbunden werden.

Wem die vergleichsweise simple Struktur und die angebotenen Features nicht reichen, der ist im nächsten Schritt allerdings mit WordPress bestens bedient.

Dieses Beispiel: http://www.friedensgebet-lippstadt.de befindet sich auf wordpress.com und wurde in wenigen Tagen erstellt. Problematisch war lediglich die Verbindung der Domain (nicht per a-record, sondern per DNS-Eintrag – nicht bei jedem Provider so einfach, Zusatzkosten bei WordPress).

Eine interessantes Beispiel mit einer WordPress-Installation auf eigenem Webserver mit Anpassung für Fortgeschrittene und sehr informativem Inhalt für Website-Betreiber: http://www.conversiondoktor.de

Bei weiteren Fragen unterstütze ich Sie gern bei der Auswahl des richtigen Systems und bei der Konzeption der Inhalte. –> Kontakt

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T-Online Mailserver von Blacklistings betroffen

Heise meldet heute, dass T-Online-Nutzer nur eingeschränkt Mails versenden können.

Aber wieso wird überhaupt noch über einen T-Online-Account gemailt? Es gibt sogar zahlreiche Beispiele für Internetseiten (mit Domain), deren Betreiber mit Email-Adressen wie  xxx@t-online.de kommunizieren.

Hier einige Beispiele, für Mailfunktionen mit eigener Domain (Beispiel: name@ihre-domain.de):

Bei Buchung der Domains und Einrichtung der Mail-Accounts bin ich gern behilflich.

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Sonderaktion bei all-inkl.com bis 30.09.11

Bis 30.09.2011 gibt es Sonderkonditionen bei all-inkl.com für Webpacks und Domains.

Doch Vorsicht bei „6 Monate gratis“ mit Negativoption! Ein Preisvergleich von Setup und laufenden Kosten über ein ganzes Jahr lohnt sich immer. Also vorher besser noch z. B. bei Hosteurope oder anderen Providern vorbeischauen.

Eine weitere Alternative um die Unabhängigkeit von Providern zu gewährleisten:
– Domain z. B. bei United Domains buchen
– die notwendigen Webpacks (Webspace, Mail usw.) dann bei Hosteurope, 1und1, 1blue und wie sie alle heissen.
Das erspart viel Aufwand bei Transaktionen wie Umzug, Providerwechsel, Inhaberwechsel.

Update:

Auch United Domains bietet inzwischen Webspace, Email-Konten usw. an, sowie eine ordentliche Integration von WordPress. Allerdings hat der als äußerst zuverlässig bekannte Provider – der Autor hat selbst viele Jahre hunderte von Domains für den MBO-Verlag (Münster) dort verwaltet – auch seinen Preis.