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Homeoffice muss man wollen UND können!

In Corona-Zeiten ist das Homeoffice in aller Munde.

Meine Erfahrung nach über 10 Jahren Heimarbeitsplatz: das muss man nicht nur wollen, sondern auch können.

Die materiellen Grundvoraussetzungen:

  • eigener, störungsfreier und abschließbarer (Datenschutz!) Büroraum,
  • höhenverstellbarer Schreibtisch mit angemessener ergonomischer Bestuhlung. Bei mir ist das z. B. ein umgebauter ehemaliger Leuchttisch von Plankenhorn mit mechanischer Höhenverstellung und ein Swopper im Wechsel mit Capisco von Hag
  • Computerhardware mit
    – Laptop + Dockingstation + Bildschirm oder
    – Desktop-Rechner Bildschirm
    – ergonomische Tastatur + Maus
    – Diensthandy
    – keine Privathardware!
  • ausreichend Tageslicht und blendfreie Beleuchtung

Wenn vom Arbeitgeber der Arbeitsplatz in die eigene Wohnung verlagert wird, ist das m. E. eine Arbeitsstätte im Sinne der Arbeitsstättenverordnung. Also haben Arbeitgeber auch die Verpflichtung für die entsprechenden technischen und ergonomischen Rahmenbedingungen insbesondere Schreibtisch, Computerhardware und Beleuchtung zu sorgen! Eine anteilige Erstattung von Miete und Energiekosten ist angemessen.

Weitere Rahmenbedingungen

  • Selbstdisziplin
    – weiterhin „am Stück“ arbeiten, ohne häusliche Ablenkung
    – Pausenzeiten einhalten!
  • Disziplin des Umfelds / Familie
    „Schatzi könntest Du mal eben …“ geht nicht. Der / die Arbeitnehmer/in im Homeoffice ist für alle anderen wie abwesend. Notfalls Wende-Schild an die Tür anwesend/abwesend.
  • Keine Kinderbetreuung „nebenbei“!
    Bei einem Familienmitglied wurde die Kita-Betreuung mit der Begründung verweigert, Papa sei ja im Homeoffice und Mama Lehrerin mit unterrichtsfreiem Tag. Für nicht-Lehrer: unterrichtsfrei ist nicht arbeitsfrei (Aufgaben vorbereiten, Arbeiten korrigieren, Zeugnisse schreiben …).

Wenn diese Voraussetzungen nicht gegeben sind, liegen nach wenigen Wochen die Nerven blank, Gesundheit und Arbeitsfähigkeit (!) werden beeinträchtigt.

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Test 360°-Panorama mit GGKPG

Fotograf Peter Sudermann aus Lippstadt ist bekannt für seine Google-Panoramen, z. B. von der Jakobikirche, die er als zertifizierter Google-Streetview-Fotograf veröffentlicht.

Die 360°-Panoramen funktionieren aber nicht nur innerhalb von Google-Maps, sondern können auch ohne Google in Internetseiten eingebunden werden.

Möglichkeit 1: ein komplettes Verzeichnis mit allen Codes und Medien hochladen und per Link oder Iframe ansteuern.
https://hermsen.info/panorama/lp/

Möglichkeit 2: per Plugin in eine Seite einbinden, so einfach wie ein Bild, also Beitrag oder Seite anlegen, Datei hinzufügen, fertig. Sehr elegant!

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In das Panorama können Links, Banner/Grafiken, Menüs, (im Beispiel Tag/Nacht), Videos, Sounds und viele andere Dinge eingebunden werden –> auf den Springbrunnen achten, der nach einer 180°-Drehung erscheint.

 

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Insolvenz durch digitale Nachlassvorsorge vermeiden

Am 05.02.2019 berichtete Heise unter dem Titel
„Kryptogeldbörse Quadrigacx insolvent: Nur verstorbener Chef kannte Passwörter“
über den Chef einer Kryptogeldbörse, bei der die Kundengelder feststecken. Nur der verstorbene Chef soll die Zugangsdaten der gesichterten Kryptoguthaben gekannt haben.
Vollständiger Beitrag:
www.heise.de/newsticker/meldung/Kryptogeldboerse-Quadrigacx-insolvent-Nur-verstorbener-Chef-kannte-Passwoerter-4297210.html

Die Begründung ist einfach. Schon am 12.11.2018 wurde berichtet:
„Die Nutzung von Online-Diensten ist für Viele selbstverständlich. Doch die Frage, was nach ihrem Tod mit ihren Daten passiert, stellen sich nur Wenige. “
Vollständiger Beitrag:
https://www.heise.de/newsticker/meldung/Ueber-den-Tod-hinaus-im-Netz-Nur-Wenige-regeln-digitalen-Nachlass-4229858.html

Es ist jedoch nur die zweitbeste Lösung, Beerdigungsunternehmen oder spezialisierte Onlineportale mit der Regelung der letzten digitalen Dinge zu beauftragen.

Die erst Lösung heißt: Digitale Nachlassvorsorge zu Lebzeiten!

Das gilt nicht nur für Geschäftsführer oder allgemein Berufstätige, sondern auch für Privatleute, denn immer mehr wichtige Daten und Geschäftsprozesse werden digitalisiert. Die entsprechenden Zugänge, also Benutzernamen und Passwörter, sollten unbedingt so dokumentiert werden, dass sie im Todeslfall im Sinne des Inhabers angewendet werden können.

 

 

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Bis Ende 2019: Umstieg von Windows 7 auf Windows 10

Die Zeit von Windows 7 läuft ab, Januar 2020 ist „Feierabend“.

Quelle:https://de.wikipedia.org/wiki/Microsoft_Windows_7#Support_und_Aktualisierungen

Dazu gibt es lesenswerte Beiträge in der c’t Nr. 2 vom 5.1.2019.

Online-Versionen der Beiträge:

Alternativen in Kurzfassung

  • Unternehmen mit mehreren Rechnern:
    Wenden Sie sich an ein geeignetes Systemhaus * in Ihrer Nähe und besprechen Sie die Umstellung oder glauben Sie Ihrem Admin: es wird Zeit!
  • Update für vorhandenen Rechner mit bekanntem Lizenzschlüssel + Berechtigung (getestet mit Win 7 prof 64 bit):
    hierr https://www.microsoft.com/de-de/software-download/windows10 die entsprechende Installationsdatei laden, auf DVD brennen, Win 10 installieren, o. g. Lizenzschlüssel zur Aktivierung verwenden
  • neuen Rechner mit Win 10 Prof kaufen *
  • generalüberholte Leasingrückläufer mit Win 10 Prof kaufen (z. B. Lapstore, Luxnote)
  • Win 10 erwerben und auf vorhandenem Rechner selbst installieren. Möglichst Professional-Version, z. B. bei Notebooksbilliger (136 € für System-Builder-Version) statt 259 € im MS-Store.
  • Nur surfen, mailen und ein bisschen Office? Dann z. B. den Umstieg auf Linuxmint in Erwägung ziehen.
  • Win 10 installieren lassen? Rechenbeispiel Systemhaus in Lippstadt, (telefonische Auskunft 14.11.19):
    160 € für Win 10 Prof + Installation nach Aufwand, i. d. R. 1 Stunde = 70 €, Summe 230  € zzgl. MwSt = 273,70
  • * nur kaufen, wo auch repariert wird, lokal ansässige Unternehmen unterstützen!
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DSGVO-Bestseller „Erste Hilfe“

Erste Hilfe zur Datenschutz-Grundverordnung für Unternehmen und Vereine
C. H. Beck, München, 2017
Bayerisches Landesamt für Datenschutzaufsicht (Hrsg.)
z. B. bei JPC
https://www.jpc.de/jpcng/books/detail/-/art/eugen-ehmann-erste-hilfe-fuer-unternehmer-zur-datenschutz-grundverordnung/hnum/7441850

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Pressemeldungen korrekt zitieren oder einbetten

Bei Projekten von Kulturschaffenden wie Bands und Künstlern aber auch bei Veranstaltern taucht regelmäßig die Frage auf, wie Pressemeldungen aus der Zeitung urheberrechtlich akzeptabel zitiert werden können.

1. Artikel ist gedruckt und online erschienen

Das ist der einfachste Fall: es kann verlinkt werden. Dazu ist keine Zustimmung der verlinkten Seite erforderlich. Im Gegenteil: unter SEO-Aspekten ist das wie Bargeld.

Gestattet ist es außerdem einen Ausschnitt als deutlich erkennbares Zitat und eine kleine unleserliche Grafik („Thumbnail“) zu ergänzen. So macht das Google z. B. auch bei http://news.google.de. Einige Medien wehren sich dagegen, weil Google ja hier mit eingebettetem Inhalt Werbeeinnahmen erzielt, ohne den Quellen dafür zu zahlen. Aber unser Szenario hat mit Gewinnerzielungsabsicht nichts zu tun.

Beispiele:

2. Artikel ist nur gedruckt erschienen

Die Absicht ist, den Inhalt eines Mediums als Text – das mach aus Gründen der Suchmaschinenoptimierung Sinn – vollständig auf der eigenen Internetseite zu veröffentlichen. Gelegentlich ist zu sehen, dass Zeitungsartikel eingescannt und veröffentlicht werde, oder dass Abonnenten  pdf-Datei kopieren und auf die eigene Internetseite oder in die Facebook-Timeline bringen. Das ist ganz klar: verboten!

Um solche Inhalte auf die eigene Seite bringen zu können ist die Zustimmung des Urhebers notwendig und zwar möglichst schriftlich.

Beispiel:

3. Grundsätzlich

Grundsätzlich, auch wenn es  wie im ersten Fall gar kein Kontakt zu einer Redaktion erforderlich ist, macht es Sinn, die Quelle der Information zu informieren und sich zu bedanken. Kultur und Kulturschaffende sind auf wohlwollender Presse angewiesen. Es spricht also nichts dagegen einfach mal anzurufen oder eine E-Mail an den oder die Verfasserin zu schicken oder entsprechende Hinweise auf der Internetseite zu ergänzen.

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Internet-Vordenker rufen zur Teilnahme an Umfrage zur Netzneutralität auf

Bericht auf heise.de:

„Tim Berners-Lee, Larry Lessig und Barbara van Schewick forden in einem Brandbrief dazu auf, sich an der EU-Konsultation zur Netzneutralität zu beteiligen.“

Weitere Informationen und Unterschriftenaktion
https://www.savenetneutrality.eu/de/

Vollständiger Beitrag auf heise.de
http://www.heise.de/newsticker/meldung/Internet-Vordenker-rufen-zur-Teilnahme-an-Umfrage-zur-Netzneutralitaet-auf-3268029.html

Offener Brief
http://webfoundation.org/2016/07/four-days-to-save-the-open-internet-in-europe-an-open-letter/

 

Netzneutralität erklärt:

 

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SSL auf WordPress.com-Domains

Anfang Januar hat Automattic, das Unternehmen hinter WordPress.com damit begonnen, sporadisch Seiten auf SSL umzustellen, die per Domainmapping unter einer eigenen Domain laufen. Beispiel: http://elippse.de leitet nun automatisch weiter zu https://elippse.de.  Es erscheint ein grünes Symbol in der Browserzeile mit dem Hinweis „sichere Verbindung“. Das bedeutet, dass die Datenübertragung zwischen Server (hier WordPress.com) und Client (Internet-Surfer) verschlüsselt wird. Seit Anfang des Monats werden nun alle mit WordPress.com betriebenen Seiten auf SSL umgestellt.

Warum ist das für Seitenbetreiber wichtig und solche, die es werden wollen? SSL sorgt nicht nur für die verschlüsselte Datenübertragung, also mehr Sicherheit. Für Google ist SSL ein Relevanzkriterium für Qualität. Kurz gesagt: eine Seite mit SSL-Verschlüsselung bekommt „Pluspunkte“ oder steht zumindest besser da, als eine identische Seite ohne SSL.

Nun ist das für Seiten größerer Unternehmen und Projekte kein Thema. Hier wird meist mit WordPress.org, Typo3, Drupal und anderen Systemen in eigenen Installationen gearbeitet. Hier sollte SSL zumindest für die Backends kein Thema sei, z. B. um zu vermeiden, dass Passworteingaben unverschlüsselt übertragen werden.

Bei kleinen Unternehmen, Freiberuflern und Vereinen ist es aber ein Thema, dass sich rechnen kann:

Kostenvergleich WordPress bei Berücksichtigung von SSL

Für eine Internetseite unter WordPress.com benötigen wir

  • Domain und Mail bei einem Provider in Deutschland. Auch bei WordPress.com kann eine Domain dazu gebucht werden, aber es entsteht eine unschöne Abhängigkeit.
  • Ein Konto bei WordPress.com inkl. „Premium“-Zusatzmodul. Es enthält „no-Ads“ (keine Werbeanzeigen), „custom design“ (Gestaltungsmodule) und „Domainmapping“, also das Verbinden einer eigenen Domain mit der WordPress.com-Subdomain
  • Wichtig: Datenschutzrichtlinien und Folgen für Serverstandort US bedenken und kommunizieren. Ggf. fragliche Funktionen deaktivieren (kommentieren, teilen, folgen, …)
Provider Serverstandort Domain Hosting einfaches SSL-Zertifikat Summe/Jahr
WordPress.com US 10 € 99 € 109 €
WordPress.org
bei Hetzner
Deutschland „Level 4“ inkl. Domain 59 € SSL-Account 30 €
SSL-Zertifikat 35 €
124 €
WordPress.org
bei Domainfactory
Frankreich 10 € „Basic“ 48 € SSL-Account
inkl. Zertifikat 24 €
82 €
WordPress.org
bei Mittwald
Deutschland „Webhosting L“ inkl. DomainBasic“ 71 € SSL-Account
inkl. Zertifikat 70 €
141 €

(Preise inkl. MwSt., Stand 15.04.2016)

Bei WordPress.org bedenken:

Kosten zzgl. regelmäßige technische Wartung, Updates, Funktionsprüfung, Absicherung usw. durch versiertes Personal oder entsprechenden Dienstleister! Geschätzte Summe inkl. Wartung: nicht unter 200 €/Jahr. Bei größeren Agenturen mit Komplettservice in der Umgebung gibt es eine ordentlich abgesicherte und betriebene WordPress-Installation ab ca. 420 €/Jahr. Bei mir erfolgt die Abrechnung nach Aufwand + Angebot.

 

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Warum MS-Office?

Frage ich mich auch immer wieder.

Hier gibt es eine schöne Übersicht zu der Frage:
–> http://blog.softmaker.de/?p=484
Bis 24.12. kann eine kostenlose Testversion von SoftMaker heruntergeladen werden, die auch kommerziell genutzt werden darf.
–> http://www.loadandhelp.de/de/
Interessant im Hinblick auf „Conversion-Optimierung“: den Downloadlink finden Sie, wenn Sie nach unten scrollen bei etwa 1.200 px.

Tipp: Libreoffice tuts auch.

 

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Windows Fehler 0x8007007B beheben

Die entsprechenden Foren sind voll davon: „Die Windows-Sicherung hat bisher immer funktioniert. Jetzt bricht sie mit der Fehlermeldung 0x8007007B ab.“

Antworten reichen von wildem Registry-Gefummel, Formatierungsvorschlägen für Festplatten bis zum Eingriff in die Verwaltung der Computerdienste.

Hier ein Ansatz, weil in den o. g. Foren meist nur mit Account geantwortet werden kann:

Analyse

  • Windows-Sicherung manuell starten
  • auf „Details anzeigen“ klicken (Pfeil 1)
  • den Sicherungsverlauf (Pfeil 2) genau im Auge behalten und notieren / merken an welcher Stelle genau die Sicherung abbricht und

Lösung für Windows Fehlermeldung 0x8007007B

  • in dem entsprechenden Ordner nachsehen

Hier findet sich eine Datei, mit der Windows nichts anfangen kann, weil der Dateiname ein unzulässiges Zeichen enthält, z. B. den Doppelpunkt im Dateinamen „Screenshot 19-11-2015 08:234:34.png“.

Und nun? Löschen, umbenennen, verschieben? Ergibt leider die Fehlermeldung: geht nicht, weil Dateinamen ungültig. Seit es Windows gibt lieben wir solche Meldungen!

Eine Lösung:

  • entweder Linux starten, falls auf dem Rechner vorhanden oder Rechner mit Linux-Live-CD starten
  • entsprechende Datei umbenenne oder löschen
  • ganz wichtig: Papierkorb leeren, wenn gelöscht wurde